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9.5.2016

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AKTUELLE NACHRICHTEN: IRLAND UND BASKENLAND

Gespaltene Gesellschaft

9. Mai 2016 | Uschi Grandel (junge Welt vom 9.5.2016)

In Nordirland wird immer noch entlang der Konfliktlinien gewählt

Regionalwahlen in Nordirland sind immer noch etwas Besonderes. Denn das nordirische Regionalparlament in diesem nordöstlichen Zipfel Irlands mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern tagt erst wieder seit Mai 2007. Die Wahl am letzten Donnerstag war die dritte Wahl nach dem Ende des bewaffnet ausgetragenen Nordirlandkonflikts. Erst 1998 ebnete ein Friedensvertrag den Weg zur Gleichberechtigung der irischen Bevölkerung und zu neuer regionaler Selbstverwaltung. Die Regierung wird dabei anhand der Wahlergebnisse als Allparteienregierung gebildet. weiterlesen >>


Schließ Dich dem Aufstand an!

25. April 2016 | Uschi Grandel (aus Dublin)

Irland: Gedenken an den Beginn des Osteraufstands von 1916 mobilisiert für Protestbewegung gegen die herrschenden Verhältnisse

Der Friedhof des Arbor Hill Gefängnisses in Dublin ist normalerweise frei zugänglich. Es ist ein historischer Ort. Denn dort wurden vierzehn Männer begraben, die Großbritannien im Mai 1916 als Anführer des irischen Osteraufstands hinrichten ließ. Am Sonntag, den 24. April 2016, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. An der offiziellen Zeremonie zum Gedenken an den Beginn des Osteraufstands an eben jenem 24. April des Jahres 1916 nahmen neben dem irischen Präsidenten Michael Higgins und dem amtierenden Taoiseach - dem irischen Ministerpräsidenten - Enda Kenny nur weitere führende Repräsentanten des irischen Staates und der katholischen Kirche nebst geladenen Gästen teil. Die Bevölkerung blieb draußen. weiterlesen >>


Über das Attentat auf den Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams vor 32 Jahren:

Zweifel an der offiziellen Version

14. März 2016 | Jan Freytag

Auf den ersten Blick scheint der Attentatsversuch auf Gerry Adams im März 1984 klar und eindeutig. Während der Mittagspause seines Gerichtsverfahrens wegen "Behinderung der Polizei" fahren Gerry Adams und seine Mitangeklagten in Richtung West Belfast. Auf dem Weg dorthin schießen drei Mitglieder der pro-britischen paramilitärischen Ulster Defense Association (UDA) aus einem Wagen auf den heutigen Sinn Féin Präsidenten und verletzen ihn und andere Personen schwer. Der Fahrer von Adams Wagen steuert daraufhin ein nahegelegenes Krankenhaus an. Die Täter werden kurze Zeit später verhaftet, verurteilt und verbüßen lange Haftstrafen. An der Täterschaft der drei Männer bestehen ebenso wenig Zweifel wie an ihrer Organisationszugehörigkeit. Die Tarnorganisation der UDA die Ulster Freedom Fighters (UFF) bekennt sich telefonisch zu dem Attentat.

Die Art und Weise, wie die Verhaftung zustande kam, nährt den Verdacht, britische Stellen könnten involviert gewesen sein. weiterlesen >>


Veranstaltung am 5. April 2016 in Düsseldorf:

Revolution in Irland

5. April 2016, 19:30 Uhr
Butze, Weissenburgstr. 18
Düsseldorf
Referentin:
Dr. Uschi Grandel

Zeitgleich zu den Schlachten des ersten Weltkriegs organisierte in Irland ein Bündnis irischer Patrioten, Gewerkschafter/innen, Sozialist/innen und Kulturaktivist/innen den Aufstand gegen die britische Herrschaft für "die uneingeschränkte Kontrolle (des irischen Volkes) über die Geschicke Irlands".

Hundert Jahre später ist die Auseinandersetzung um die Frage, wem Irland gehört, neu entbrannt. Zehntausende gehen gegen die Politik der "golden circles", der Macht- und Wirtschaftseliten, auf die Straße. Als Ergebnis der Wahlen vom 26. Februar dieses Jahres rückte der Dáil Éireann, das irische Parlament, deutlich nach links. Uschi Grandel beleuchtet die aktuelle Entwicklung im geschichtlichen Kontext. weiterlesen >>


Irische Republikaner begehen den 35. Jahrestag des Beginns der Hungerstreiks von 1981

1. März 2016 | Jennifer McCann, Sinn Féin (deutsche Übersetzung: siehe Text unter dem Video)

Belfast, Falls Road, White Line Picket

Heute ist ein wichtiger Tag für irisch-republikanische Aktivist/innen. An diesem Tag begannen die Hungerstreiks von 1981 in den H-Blocks (dem Hochsicherheitsgefängnis Long Kesh, offizieller Name Maze). Bobby (Sands) und seine neun Genossen gaben ihr Leben im Kampf um die Anerkennung als politische Gefangene. weiterlesen >>


Die britische Regierung bekämpfte in Nordirland auch Kinderhorte und Frauenzentren. Warum?

Februar 2016 | Peadar Whelan in An Phoblacht (in deutscher Übersetzung)

Viele Community-Gruppen waren im Visier des britischen Nordirlandministeriums (Northern Ireland Office, NIO). Foto: Die frühere Leinenfabrik Conway Mill war ein rotes Tuch für die britische Regierung

Vorbemerkung: Neue interne Notizen der britischen Regierung von 1985, die nach dem 31.12.2015 nach dreißig Jahren Geheimhaltung freigegeben wurden, bestätigen, dass die britische Regierung in den irischen Vierteln Nordirlands unliebsame basisdemokratische und selbstorganisierte Gruppen verfolgte und versuchte, sie als von Terroristen gelenkt zu kriminalisieren und dann durch Entzug von Förderung ausschalten. Darunter waren auch Job-Initiativen, Frauengruppen und Kinderkrippen. weiterlesen >>


Zur Erinnerung an den Osteraufstand 1916

23.12.2015 | UTV Ireland/Info Nordirland

Eine 2€-Gedenkmünze wird ab Januar 2016 an den Osteraufstand von 1916 erinnern. Die Münze zeigt die Statue der Hibernia, die als Sinnbild Irlands auf dem General Post Office, dem Hauptpostamt in Dublin zu finden ist.

Auf den Stufen des General Post Office hatte Padraig Pearse am 24. April 1916, dem damaligen Ostermontag, im Namen der provisorischen Regierung Irlands die Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien und "den Besitzanspruch des irischen Volkes auf Irland, auf die uneingeschränkte Kontrolle über die Geschicke Irlands, auf Souveränität und deren Unantastbarkeit" verkündet.


"Ein neuer Anfang"

28.11.2015 | Uschi Grandel

Eine Verschärfung der Regierungskrise in Nordirland wurde durch ein Abkommen beendet, aber noch sind viele kritische Themen nicht abgeschlossen

"Ein neuer Anfang - das Stormont-Abkommen und sein Implementierungsplan" ist die Überschrift des 68-seitigen Abkommens, auf das sich die fünf im nordirischen Regionalparlament vertretenen Parteien gemeinsam mit der britischen und der irischen Regierung am 17. November 2015 geeinigt haben. Der Name Stormont bezeichnet das nordirische Parlamentsgebäude, das im östlichen Belfaster Außenbezirk "Stormont" angesiedelt ist. weiterlesen >>


Endlich frei!

29. Oktober 2015 | Uschi Grandel

Zeitungsdirektor nach über sieben Jahren aus der Haft entlassen

Die baskische Zeitung "Egin wurde von 200 bewaffneten Männern geschlossen. Wir hatten zur Verteidigung nur Papier und Tinte. Mit der erzwungenen Schliessung der Zeitung nahmen sie mir einen Teil meines Lebens, genauso wie denjenigen, die für die Zeitung arbeiteten und den Lesern, die sie so begeistert unterstützten."

Heute am Donnerstag, den 29. Oktober 2015 wurde Javier Salutregi, Direktor von Egin, nach über sieben Jahren Haft entlassen. Reporter ohne Grenzen nennen seinen Fall in der Europäischen Union einzigartig. weiterlesen >>


Intrige statt Frieden

13.9.2015 | Uschi Grandel

Die nordirische Polizei will die Regierungspartei Sinn Féin in die Nähe eines Mordes rücken. Ihre "Informationen" stammen aus britischen Geheimdienstquellen. Die nordirische Allparteien-Regierung steckt in einer tiefen Krise.

Die nach den Vorgaben des Friedensabkommens von 1998 gebildete Allparteien-Regierung in Nordirland steckt in einer tiefen Krise. Am Donnerstag trat der pro-britische Regierungschef Peter Robinson zusammen mit weiteren Ministern seiner Democratic Unionist Party (DUP) zurück. Lediglich Finanzministerin Arlene Foster blieb im Amt und übernahm kommissarisch die Regierungsgeschäfte. Robinson begründete den Schritt der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mit der angeblich »noch immer währenden Existenz der IRA«. Der irisch-republikanischen Linkspartei Sinn Féin, die mit Martin McGuinness den stellvertretenden Regierungschef stellt, warf er vor, in einen Mord verwickelt zu sein. Hintergrund ist die Tötung eines ehemaligen Mitglieds der im Jahr 2005 aufgelösten irisch-republikanischen Untergrundarmee IRA und eines weiteren Mannes Mitte August in Belfast. Im Zusammenhang mit der Tat nahm die nordirische Polizei am Mittwoch den langjährigen irisch-republikanischen Aktivisten Bobby Storey fest. Mit dem prominenten Sinn-Féin-Sprecher steigt die Zahl der Verhaftungen auf 16. weiterlesen >>


Wahlkampf mit Phantom

3.9.2015 | Uschi Grandel

Zwei Tote in Belfast lassen Polizei, Politik und Presse von der IRA schwadronieren

Féile an Phobail, das Fest des Volkes, das jedes Jahr Anfang August im irisch-republikanisch dominierten West-Belfast stattfindet, veranstaltet neben musikalischen und kulturellen Events eine große Sommerschule, in deren Rahmen über irische und internationale Politik diskutiert wird. Einer der diesjährigen Gastredner war Giannis Bournous vom politischen Sekretariat der griechischen Regierungspartei Syriza. Die irische Linkspartei Sinn Féin hatte ihn eingeladen, um über die Situation in Griechenland und den Widerstand gegen die Kürzungspolitik zu diskutieren. weiterlesen >>


"Es wäre von Vorteil IRA Verdächtige auf Grund von Rechtsverstößen anzuklagen, statt sie ohne Gerichtsverfahren zu internieren."

31.8.2015 | Jan Freytag

Die Internierungsmaßnahmen des Jahres 1971 aus Sicht des britischen Kabinetts.

Die Einführung von Internierungsmaßnahmen ohne Gerichtsverfahren im August 1971 durch die nordirische Regierung, mit Billigung der britischen Regierung in London, stellte einen Wendepunkt im Nordirlandkonflikt dar. Daher, ist das Ereignis bereits aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet worden. Dennoch, fehlt bisher die Sichtweise des britischen Kabinetts auf die Internierungsmaßnahmen, da die entsprechenden Protokolle und Akten bis vor kurzem noch gesperrt waren. Es war also nicht möglich zu erwägen, unter welchen Gesichtspunkten das Kabinett in London die Maßnahme diskutierte und welche Schlüsse sie aus ihrem Scheitern zog. weiterlesen >>


Politisch motiviert

25.8.2015 | Uschi Grandel

In Nordirland soll die Polizei zwei Morde aufklären und verfolgt stattdessen eine längst verschwundene IRA.

Zwei Morde im kleinen irischen Viertel Short Strand in Belfast sorgen derzeit weit über Irland hinaus für Schlagzeilen. Der Sozialarbeiter Gerard Davison war im Mai 2015 ermordet worden. Am 12. August wurde Kevin McGuigan vor seinem Haus erschossen. Er war von der nordirischen Polizei PSNI zuvor als Verdächtiger im Mordfall Davison vernommen worden. Davison und McGuigan waren ehemalige Aktivisten der Irish Republican Army (IRA) weiterlesen >>


Teilsieg für »Hooded Men«

11.6.2015 | Uschi Grandel (junge Welt vom 10.6.2015)

Nordirland: Gericht ordnet Überprüfung des Einsatzes von Folter in den 70er Jahren durch die britische Regierung an.

Am vergangenen Donnerstag konnten Menschenrechtsorganisationen einen wichtigen Teilsieg in ihrem langen Kampf gegen Folter erringen. Im nordirischen Belfast ordnete das Gericht auf Antrag der noch lebenden Opfer für kommenden Herbst eine gerichtliche Überprüfung des Falls der »Hooded Men« (Kapuzenmänner) an. weiterlesen >>


Versöhnung braucht Gerechtigkeit

21.5.2015 | Uschi Grandel (junge Welt vom 21.5.2015)

Derzeit ist Prinz Charles zu einem viertägigen Besuch in Irland – zunächst in der Republik, dann in Nordirland. Am Dienstag traf er als Vertreter Großbritanniens den Vorsitzenden der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin, Gerry Adams; beide reichten sich die Hände.

Die Zusammenkunft und die Geste sind deutliche Zeichen der Versöhnung und ein Beitrag zur Lösung des Konflikts um Nordirland, das noch immer unter Kontrolle Londons steht. Wichtiger für dessen Beilegung sind jedoch Wahrheit und Gerechtigkeit. Die britische Regierung sträubt sich seit Jahren, die eigene Rolle in den blutigen Auseinandersetzungen aufzuklären. Prinz Charles könnte helfen, diese Haltung zu überwinden. weiterlesen >>


Wahlnachlese

13.5.2015 | Uschi Grandel (junge Welt vom 12.5.2015)

In Nordirland führte fehlendes Bündnis gegen Sozialabbau zu Stimmengewinnen der Rechten

Gerade einmal 18 Abgeordnete schickt Nordirland ins britische Unterhaus. Bei insgesamt 650 Sitzen sind das nicht einmal 3%. Dementsprechend uninteressant könnten diese Wahlen für die Bevölkerung der "Six Counties" sein. weiterlesen >>


Mord in Belfast

6.5.2015 | Uschi Grandel

Im kleinen irischen Viertel Markets, das in der Nähe der Belfaster Innenstadt liegt, wurde am Dienstagvormittag der Sozialarbeiter Gerard (Jock) Davison auf dem Weg zur Arbeit auf offener Straße erschossen. Kinder, die auf dem Weg zur Schule waren, wurden Zeugen des kaltblütigen Attentats.

Gerard Davison gehörte zu einer alteingesessenen Familie im stark irisch-republikanisch geprägten Markets-Viertel, wo er selbst lebte und arbeitete. Er hinterlässt seine Frau und drei Kinder. Anwohner und lokale Politiker zeigten sich schockiert über den Mord und über die brutale Weise, in der er in aller Öffentlichkeit weiterlesen >>


Delegation linker Europa-Abgeordneter besucht Nordbelfast

23.4.2015 | SF TV
Gerry Kelly von der irisch-republikanischen Partei Sinn Fein, die in Nordirland den stellvertretenden First Minister stellt, empfängt in Nordbelfast eine Delegation linker Europa-Abgeordneter. Für ihn sei dieser Besuch in Irland sehr wichtig, sagt Stelios Kouloglou, der als Europa-Abgeordneter von Syriza an der Delegation teilnimmt. weiterlesen >>


Nicht gegen die Schwächsten

10.3.2015 | Uschi Grandel (aus Belfast)

Sinn Féin zieht in Nordirland die Reißleine und verhindert Kürzungen im Sozialbereich.

Mit Sinn Féin gibt es keine neoliberale Kürzungspolitik, die die Schwächsten in der Gesellschaft trifft. Das war die klare Botschaft der irischen Linkspartei auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende im nordirischen Derry. Der Parteitag sah auch den Schulterschluss mit der seit Januar in Athen regierenden Syriza. Für diese nahm der stellvertretende Außenminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Euclid Tsakalotos, am Parteitag teil. Er appellierte an die Einheit der Anti-Austeritätsparteien und erhielt für seine Rede von den Delegierten stehenden Applaus. weiterlesen >>


Kriminellen Gangs die Stirn bieten

2.3.2015 | Uschi Grandel

Gerry Adams, Präsident der irischen Linkspartei Sinn Féin war am Sonntag, den 1.März 2015, Redner auf der jährlichen Gedenkfeier in South Armagh zu Ehren der IRA Mitglieder Brendan Burns and Brendan Moley, die 1988 durch eine vorzeitig explodierende Bombe ums Leben kamen.

Tausende waren dieses Jahr zur Gedenkfeier gekommen, um ihre Solidarität mit der Familie McCabe zu zeigen. Francis McCabe Junior, Sohn eines bekannten irischen Republikaners in South Armagh war Ende Februar 2015 in der Nähe seines Hauses in Crossmaglen durch eine Rohrbombe krimineller Gangs schwer verletzt worden. Nach kurzer Einleitung dokumentieren wir Teile der Rede des Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams. weiterlesen >>


Verstrickung in mehr als 120 Mordfälle

10.2.2015 | Info Nordirland mit Presseerklärung Pat Finucane Centre (PFC)

Völlig inakzeptables Schweigen der britischen Regierung.

Der Oberste Gerichtshof in Belfast genehmigte letzte Woche die Überprüfung von über 120 Mordfällen aus der Zeit des Nordirlandkonflikts. Die Familien der über 120 Opfer loyalistischer (pro-britischer) Gewalt hatten einen Antrag auf eine rechtliche Überprüfung des Versagens des britischen Staates gestellt, den Familien Ergebnisse zu präsentieren. weiterlesen >>


Gerry Adams wünscht Syriza-Chef "alles Gute" und unterstützt Forderung nach Schuldenkonferenz

22.1.2015 | Sinn Féin (in deutscher Übersetzung)

Gerry Adams, Präsident (der irischen Linkspartei) Sinn Féin und TD (Abgeordneter) des irischen Parlaments, telefonierte heute Morgen mit Alexis Tsipras, dem Chef der griechischen Partei Syriza.

Gerry Adams erklärte nach dem Telefonat:

“Ich habe heute Morgen mit Alexis Tsipras, dem Chef von Syriza, gesprochen. Ich habe die Solidarität von Sinn Féin mit den Menschen in Griechenland übermittelt, die gegen die verheerenden Konsequenzen der Austeritätspolitik der griechischen Regierung, der Europäischen Union und des IWF kämpfen. weiterlesen >>


Britische Armee in Nordirland

Vorbild für die CIA-Foltermethoden

19.1.2015 | Jochen Spengler (Deutschlandradio Kultur vom 7.1.2015)

Die CIA-Foltermethoden beruhten unter anderem auf dem Konzept der "deep interrogation", des vertieften Verhörs, das die britische Armee während der Unruhen in Nordirland praktizierte. Nun hat Irland erneut Klage gegen Großbritannien eingereicht. Der Fall wird aufgerollt.

Operation Demetrius war eine lang geplante Aktion: am 9. August 1971 nahm die britische Armee über 340 Katholiken in Nordirland fest. Ohne Haftbefehl, ohne Begründung, ohne Anklage. Es reichte der Verdacht, sie könnten mit der IRA-Untergrundorganisation sympathisieren. Verteidigungsminister Lord Carrington erklärte in London: weiterlesen >>


23 Persönlichkeiten, u.a. PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und AnwältInnen, fordern, "dass alle offenen Fragen des baskischen Konflikts im politischen Dialog gelöst werden müssen" und begrüßen ein Engagement Deutschlands und der EU für die "Weiterführung des Friedensprozesses im Baskenland".

Stellungnahme:

Frieden im Baskenland - Engagement von Deutschland und der EU ist notwendig

16. Dezember 2014 | baskenland-friedensprozess.de

Vor mehr als drei Jahren hat die ETA ihren bewaffneten Kampf - und damit 50 Jahre gewaltsamer Aktivität - einseitig und bedingungslos beendet. Wir begrüßen diese neue Situation und die kontinuierlichen Schritte weiterlesen >>


Machtkampf

30.11.2014 | Uschi Grandel

Todesdrohungen gegen den Sinn Fein Präsidenten Gerry Adams, willkürliche Verhaftung bekannter Sinn Fein Persönlichkeiten und rassistische Ausfälle eines Politikers der pro-britischen DUP gegen die irische Sprache - die pro-britische Rechte versucht, die Uhren in Nordirland zurückzudrehen.

Am Samstagabend klingelte die nordirische Polizei bei Gerry Adams weiterlesen >>


Vergangenheit bewältigen

30.10.2014 | Uschi Grandel

Nächste Woche findet in Belfast eine interessante Konferenz statt, an der neben ausgewiesenen irischen Menschenrechts- und Kampagnengruppen, wie Relatives for Justice oder dem Pat Finucance Centre, auch der Verantwortliche für Menschenrechte im Council of Europe beteiligt ist.

Eine der zentralen Fragen des nordirischen Friedensprozesses weiterlesen >>


Danny Morrison auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg

20.10.2014 | Uschi Grandel

Der irische Schriftsteller Danny Morrison aus Belfast liest auf der diesjährigen Linken Literaturmesse Nürnberg:

Zeitzeugnisse eines irisch-republikanischen Aktivisten / Vorstellung des Romans "Rudi - im Schatten von Knulp"

1. Nov. 2014, 14:00 Uhr
Linke Literaturmesse
KunstKulturQuartier
Königstr. 93, Nürnberg
Weißer Saal im Künstlerhaus

Im September 2014 war Danny Morrison Gast des internationalen literaturfestivals berlin (ilb). Auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg wird er sein neues Buch „Rudi – im Schatten von Knulp“ vorstellen und über seine eigenen Erfahrungen während des Nordirland-Konflikts und im aktuellen nordirischen Friedensprozess sprechen. weiterlesen >>


Fass läuft über

15.10.2014 | Uschi Grandel (junge Welt vom 14.10.2014)

In Dublin protestieren über 100.000 Menschen gegen neue Wassersteuer. Proteste gegen Sozialabbau auch in Belfast

Eine neue Wassersteuer könnte der berühmte Tropfen sein, der in Irland das Fass zum Überlaufen bringt. 100.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag im Zentrum der Hauptstadt Dublin gegen die Einführung der Abgabe und kündigten an, sich künftigen Zahlungsforderungen der neu gegründeten Wasserfirma »Irish Water« in einer Kampagne zivilen Ungehorsams zu widersetzen. Zu dem Protest aufgerufen hatte die Initiative
weiterlesen >>


Kapitulation vor pro-britischen Friedensgegnern

8.10.2014 | Gerry Kelly

Interview mit Gerry Kelly (Sinn Fein, Abgeordneter der Assembly, des nordirischen Regionalparlaments für Nord Belfast und Fraktionssprecher des SF Assembly Teams) zur Ankündigung der britischen Nordirlandministerin Theresa Villiers, den Vorschlägen der pro-britischen Unionisten zu folgen und ein Panel zu einem umstrittenen Oraniermarsch durch Ardoyne in Nord Belfast einzurichten. Weil zwei Jahre in Folge der Marsch durch die ebenfalls von der britischen Regierung eingesetzte Parades Comission verboten wurde, hatten pro-britische Hardliner ein "Protestcamp" eingerichtet und die Abgeordneten von DUP und UUP dazu gebracht, Verhandlungen abzubrechen, die eigentlich umstrittene Fragen wie Oranierparaden, Fahnen und die Aufarbeitung des Konflikts lösen sollten.

Übersetzung des Videos: weiterlesen >>


Ian Paisley - Nachruf

15.9.2014 | Uschi Grandel

Wir dokumentieren im Folgenden die Nachrufe zweier langjähriger Kommentatoren der Entwicklung in Nordirland: von Jude Collins, einem Belfaster Schriftsteller und Journalisten, und von Niall O'Dowd, einem irischen Journalisten und Gründer der Internetplattform Irish Central. Niall O'Dowd lebt in den USA

und hat einen großen Beitrag für das Zustandekommen des nordirischen Friedensabkommens geleistet:

Jude Collins: Ian Paisley ist gestorben

Niall O'Dowd: Ian Paisley: Wie der dunkle Stern des Nordens zum Friedensprinzen wurde

Ian Paisley ist gestorben

12.9.2014 | Jude Collins (Original in englischer Sprache)

Ian Paisley ist tot. Er war ohne Zweifel eine der großen Persönlichkeiten der irischen Politik der letzten fünfzig Jahre und ich denke, man wird sich an ihn aus zwei Gründen erinnern. weiterlesen >>


Danny Morrison in Berlin

2.9.2014 | Uschi Grandel

Der irische Schriftsteller Danny Morrison aus Belfast ist einer der Gastredner des diesjährigen internationalen literaturfestivals berlin (ilb), das in Berlin vom 9.-11. September 2014 stattfindet.

Danny Morrison liest dort aus seinem neuen Buch "Rudi - in the shadow of Knulp", das seit kurzem auch in deutscher Übersetzung "Rudi - im Schatten von Knulp" vorliegt. Herausgegeben hat es der Elsinor Verlag. Zwei weitere Veranstaltungen beschäftigen sich unter dem Stichwort "Kultur des Vertrauens" mit der schwierigen Frage, zur Lösung von Konflikten Vertrauen zwischen ehemaligen Feinden aufzubauen. Danny Morrison spricht über seine eigenen Erfahrungen im Nordirlandkonflikt als Aktivist der irisch-republikanischen Bewegung und über den langwierigen Weg vom bewaffneten Konflikt zu einer gerechten Gesellschaft. Schritte der Versöhnung und Aufbau von Vertrauen zwischen ehemaligen Feinden sind dafür unentbehrlich.

Interview mit Danny Morrison

Am 8. November 2013 war Danny Morrison zu Gast in München beim freien Radio Lora. Sein Buch Rudi war bereits in Irland erschienen, die deutsche Ausgabe stand kurz vor der Veröffentlichung. Andrasch Neunert von Radio Lora sprach mit Danny Morrison über seine Rolle im Nordirlandkonflikt und über sein neues Buch "Rudi - im Schatten von Knulp". weiterlesen >>


Keine Alternative zu Dialog und Verständigung

31.8.2014 | Martin McGuinness

Der stellvertretende Regierungschef Nordirlands Martin McGuinness war Anfang der siebziger Jahre Mitglied der IRA und ist seit vielen Jahrzehnten neben Gerry Adams und anderen Teil des kollektiven Führungsteams der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin. Heute hielt er im nordirischen Derry die zentrale Ansprache anlässlich des 20. Jahrestags des kompletten und unbefristeten Waffenstillstands der IRA vom 31. August 1994. Der Waffenstillstand war das Ereignis, das alle weiteren Schritte zur politischen Lösung des Nordirlandkonflikts erst möglich machte. Martin McGuinness warnt, der politische Prozess in Nordirland sei durch politische Stagnation und fehlende Weiterentwicklung in Gefahr:

“Heute vor 20 Jahren verkündete die IRA ihren Waffenstillstand, das vollständige Ende aller militärischen Aktivitäten. Diese einseitige Initiative der IRA-Führung durchbrach den Kreislauf des Konflikts in unserem Land und eröffnete neue Möglichkeiten
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Strategische Feuerpause

30.8.2014 | Florian Osuch

Vor 20 Jahren verkündete die IRA einen Waffenstillstand

Von bundesdeutschen Medien weitgehend unbeachtet, verstarb in der vergangenen Woche der ehemalige irische Ministerpräsident Albert Reynolds. Er war eine Schlüsselfigur im Friedensprozeß in Nordirland. Am 31. August 1994 erklärte die IRA einen einseitigen Waffenstillstand und ebnete den Weg für Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden. Gerry Adams, Vorsitzender der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin, bezeichnete die Einstellung der IRA-Operationen vor 20 Jahren als »beispiellose Initiative einer ungeschlagenen Armee«. weiterlesen >>


Vom 31. Juli bis zum 8. August 2014 findet in West Belfast das "Féile an Phobail", das Fest des Volkes statt. Wir sind mit einer Delegation von Info Nordirland dabei und berichten täglich:

Aktuelle Berichte vom West Belfast Festival 2014

Lesen Sie hier unsere Berichte: weiterlesen >>

oder auf unserer Facebook-Seite InfoNordirland: weiterlesen >>


Im Gedenken an die Hungerstreiker von 1981

Die Demonstration im Gedenken an die Hungerstreiker von 1981 findet dieses Jahr am Sonntag, den 3. August 2014, in Derrylin im County Fermanagh in Nordirland statt. Wir sind mit einer deutschen Delegation dabei:


Getrieben von pro-britischen Radikalen: die DUP, die OTR(1)
-Kontroverse und die Verhaftung von Gerry Adams

29.6.2014 | Jan Freytag

I. Einleitung

Seit der Wiedereinsetzung der nordirischen Regionalregierung im Jahr 2007, bis in das Jahr 2012 hat Nordirland eine Phase relativer Stabilität, des Ausgleichs und des politischen und gesellschaftlichen Fortschrittes durchlebt. Seit 2012 macht Nordirland durch Flaggenproteste, die Kontroverse über den Umgang mit den flüchtigen IRA Mitgliedern (OTRs) und die Verhaftung von Gerry Adams wieder Schlagzeilen. Die Democratic Unionist Party (DUP) hat in diesen Krisen jede verantwortungsbewusste und kooperative Politik zugunsten von billigem Populismus aufgegeben. Es stellt sich somit die Frage, was sich seit 2012 geändert hat. Warum vertritt die DUP plötzlich wieder eine Politik der Konfrontation? weiterlesen >>


Im August 2014 nach Nordirland:

Reise zum Féile an Phobail, zum West Belfast Festival

vom 31. Juli - 10. August 2014

nach Belfast zum Féile an Phobail / zu den irlandweiten Gedenkdemonstrationen
an die Hungerstreiks von 1981 / in verschiedene Ecken der "six counties",
der sechs Grafschaften, die Nordirland bilden

Seit 1988 verwandelt sich West Belfast jedes Jahr in der ersten Augustwoche in eine Mischung aus Stadtviertelfest, internationalem Kultur- und Musikfestival mit Künstlern aus aller Welt und politischen Veranstaltungen der internationalen Solidarität und zur Konfliktlösung in Nordirland. Das Festival war von Beginn an Vorreiter im Suchen neuer Wege. Es lud schon zu Zeiten bittersten Konflikts die politischen Gegner der pro-britischen Seite zu gemeinsamen Diskussionen. weiterlesen >>


Irlands Linke kommt voran

1.6.2014 | Uschi Grandel (junge Welt vom 30.5.2014)

Sinn Féin verdreifacht Ergebnis bei Kommunalwahlen und schickt vier Parlamentarier nach Brüssel

Die Ansage von Gerry Adams, Präsident der irischen Linkspartei Sinn Féin (SF, Wir Selbst), auf dem Parteitag Mitte Februar 2014 in Wexford war eindeutig: »Wenn wir dieses Land ernsthaft ändern wollen, muß die Linke sich um gangbare, alternative politische Konzepte zusammenschließen und dem konservativen Establishment die Stirn bieten«, forderte Adams. Diesem Ziel ist die Linke in der Republik Irland bei den Kommunal- und Europawahlen, die zeitgleich am 23. Mai 2014 stattfanden, nun einen Schritt nähergekommen. weiterlesen >>


Ablenkungsmanöver

13.5.2014 | Florian Osuch

In Nordirland fordern Initiativen Aufklärung von Verbrechen der britischen Armee. London zielt auf Führung von Sinn Féin

Mit der mehrtägigen Festnahme von Gerry Adams, Präsident der irischen Linkspartei Sinn Féin, hat der Streit um die Aufarbeitung des Nordirland-Krieges an Schärfe zugenommen. Der 65jährige war Anfang Mai wegen eines Mordes aus den frühen 1970er Jahren verhört und nach vier Tagen Befragung ohne Anklage entlassen worden. Britische Ermittler bringen den populären Politiker in Verbindung mit dem Mord an einer Frau, die 1972 von der Irisch-Republikanischen Armee (IRA) aus ihrem Haus in Belfast entführt und ermordet worden war (jW berichtete). weiterlesen >>


"Meine Entschlossenheit ist so groß wie eh und je"

4.5.2014 | Gerry Adams

Anfang Mai 2014 machte die Verhaftung von Gerry Adams, dem Präsidenten der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin international Schlagzeilen. Gerry Adams ist seit Jahrzehnten einer der führenden Köpfe der irisch-republikanischen Bewegung, Architekt des nordirischen Friedensprozesses und aktuell Abgeordneter im irischen Parlament Dáil. Kurz nach seiner Entlassung aus viertägiger Untersuchungshaft im Verhörzentrum der nordirischen Polizei PSNI in Antrim sprach Gerry Adams auf der Pressekonferenz seiner Partei in West Belfast. Wir geben seine Rede in leicht gekürzter Form wieder:

"Ich kam am vergangenen Mittwoch freiwillig aus dem Dáil in die PSNI-Kaserne in Antrim. Mein Rechtsanwalt hatte der PSNI bereits vor zwei Monaten meine Bereitschaft zu einem Treffen mitgeteilt. Grund hierfür waren neue Spekulationen der Medien, die mir eine Beteiligung an der Tötung von Jean McConville unterstellen. Wegen des Zeitpunkts hatte ich Bedenken, da Sinn Féin irlandweit mitten im Wahlkampf wichtiger Europa- und Kommunalwahlen steckt. weiterlesen >>


Tausende protestieren in Belfast gegen Gerry Adams Verhaftung

4. Mai 2014 | An Phoblacht

Tausende versammeln sich in Westbelfast, um gegen die immer noch andauernde Inhaftierung von Gerry Adams zu protestieren. Bevor Gerry Adams als Abgeordneter in den Dail, das Parlament der Republik Irland gewählt wurde, repräsentierte der Sinn Fein Präsident über Jahrzehnte Westbelfast mit Traum-Wahlergebnissen von 60% für seine Partei.

Am 30. April, dem Tag an dem er abends von der Polizei wegen Vernehmungen im Falle des Mordes an Jean McConville im Jahre 1972 verhaftet wurde, entschied die britische Nordirlandministerin Theresa Villiers, die Forderung der Familien des Ballymurphy Massakers nach einer Untersuchung des Mordes an 11 Zivilisten im August 1971 im Westbelfaster Stadtteil Ballymurphy abzulehnen. Der Unterschied zum Mord an McConville? Verantwortlich waren britische Soldaten des Regiments 1-Para, dieselben, die wenig später in Derry an Bloody Sunday 14 unbewaffnete Demonstranten ermordeten. Die Ermordeten in Ballymurphy: eine Mutter wie Jean McConville, ein englischer Sozialarbeiter, ein Pfarrer und Leute, die helfen wollten. Sie gelten offiziell heute noch als bewaffnete Terroristen. Diese Lüge aus der Welt zu räumen, führen die Angehörigen ihre Kampagne. Die Antwort der Nordirlandmionisterin kam am 30. April 2014: sie wolle weniger Fokus auf "Aktivitäten des (britischen) Staates". Am Abend desselben Tages wurde Gerry Adams verhaftet.


Politisch motiviert

1.5.2014 | Uschi Grandel

Sinn Fein Präsident Gerry Adams wurde gestern von der nordirischen Polizei verhaftet.

Gerry Adams, Abgeordneter des irischen Parlaments und Präsident der irisch republikanischen Partei Sinn Fein, war von der nordirischen PSNI am Dienstag kontaktiert worden und hatte sich bereiterklärt, neue Untersuchungen der PSNI zum Mord an Jean McConville, die 1972 von der IRA als Informantin getötet wurde, zu unterstützen. Als er wie vereinbart um 20.00 Uhr abends eintraf, verhaftete ihn die PSNI unter dem "Terrorismusgesetz 2000", nachdem er 48 Stunden unbegründet in Gewahrsam gehalten werden kann. weiterlesen >>


Hoffnung auf Gerechtigkeit im Fall Leo Norney

28.4.2014 | Uschi Grandel (in Anlehnung an Irish Republican News vom 26.4.2014)

Die Tötung eines Westbelfaster Teenagers im Jahre 1975 durch das britische Regiment "Black Watch" wird erneut untersucht.

Der 17-jährige Leo Norney war von Soldaten des Black Watch Regiments der britischen Armee wenige Minuten, nachdem er am 13. September 1975 in der Springfield Road in West Belfast aus einem Taxi stieg, erschossen worden. Die britische Armee behauptete daraufhin, der Teenager sei einer von zwei Heckenschützen gewesen, die das Feuer auf ihre Patroullie eröffnet hätten. weiterlesen >>


Verhaftet wegen Osterlilien-Anstecker

17.4.2014 | Mark Moloney (An Phoblacht)

Irische Republikaner tragen seit fast neunzig Jahren Osterlilien im Gedenken an alle diejenigen, die für Irlands Freiheit starben.

Ein Sturm der Entrüstung traf die nordirische Polizei PSNI, nachdem sie in der Nacht von gestern auf heute im Stadtviertel Gortmore Park in Omagh im County Tyrone zwei Sinn Féin Aktivisten wegen des Werbens für Osterlilien verwarnte und einen von ihnen sogar verhaftete.

Der Sprecher des Stadtrats von Omagh,Sinn Féin Stadtrat Marty McColgan, erklärte An Phoblacht gegenüber, dass dies "politische Polizeiarbeit wie in schlimmsten Zeiten" sei. weiterlesen >>


Die Teilnahme am Staatsbesuch hilft dem Aufbau neuer Beziehungen

6.4.2014 | Martin McGuinness, Sinn Féin, stellvertretender Regierungschef der nordirischen Regionalregierung

Der stellvertretende Regierungschef der nordirischen Regionalregierung, Martin McGuinness, nimmt Stellung zu seiner Teilnahme am ersten Staatsbesuch des irischen Präsidenten Michael Higgins in Großbritannien und am Dinner der englischen Königin:

"Ich werde am Staatsbesuch des Uachtarán na hÉireann (des irischen Präsidenten) in Großbritannien teilnehmen. Ich werde diese Aufgabe als Repräsentant der Menschen in Nordirland wahrnehmen, im Kontext der Konfliktlösung und der Versöhnung zwischen den Menschen in Irland und zwischen den Menschen in Irland und Großbritannien. weiterlesen >>


NATO auflösen, nicht besser finanzieren

27.3.2014 | Seán Crowe, Sinn Féin, Abgeordneter im irischen Parlament

Sinn Féin’s Sprecher für auswärtige Angelegenheiten, der Abgeordnete (TD) des irischen Parlaments (Dáil) Seán Crowe, hat den US-Präsidenten Barack Obama scharf kritisiert. Während eines Besuchs in Europa, bei dem er den NATO-Generalsekretär traf, hatte Obama die europäischen NATO-Mitglieder aufgefordert, ihre Militärausgaben zu erhöhen.Er benutzte die Krise in der Ukraine, um seine Aussage zu rechtfertigen. Der irische Abgeordnete Seán Crowe sagt dazu:

“Präsident Barack Obamas Aussagen sind sehr besorgniserregend. Ich widerspreche schärfstens der Ansicht, NATO-Mitglieder müssten ihre Militärausgaben erhöhen. Aus meiner Sicht ist die NATO nicht mehr als ein Relikt aus dem kalten Krieg, dass aufgelöst werden muss. weiterlesen >>


Laßt uns 2014 zum Jahr des Wandels machen!

8.2.2014 | Rede des Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams TD (Abgeordneter des irischen Parlaments) auf dem Ard Fheis (Parteitag) von Sinn Féin in Wexford

"Wenn wir dieses Land ernsthaft ändern wollen, muß die Linke sich um gangbare alternative politische Konzepte zusammenschliessen und dem konservativen Establishment die Stirn bieten. Denn die haben die Wirtschaft in die Knie gezwungen und die toxische Kultur geschaffen, von der uns befreien müssen. Die Konservativen und Rechten halten immer zusammen, wenn es um ihre Themen geht. Diejenigen unter uns, die eine andere Vision haben, eine progressive, auf Rechten basierende Vision, müssen das genauso machen."

Vollständige Rede in deutscher Übersetzung:

A chairde,
Tá failte romhaibh uilig chuig Ard Fheis Shinn Féin.

Ein spezielles Céad Míle Fáilte (Ein hunderttausendfaches Willkommen) an Friends of Sinn Féin aus den USA, Kanada und Australien, an unsere Genossen aus Südafrika, Palästina, Kuba, dem Baskenland, Großbritannien und an alle unsere ausländischen Gäste. weiterlesen >>


ETA bekräftigt ihre Unterstützung des Friedensprozesses und kündigt weitere Schritte an

10. Februar 2014 | basquepeaceprocess.info

Am Samstag, den 8. Februar 2014, veröffentlicht die baskische bewaffnete Organisation ETA (Euskadi Ta Askatasuna, Baskenland und Freiheit) ein Kommuniqué, in dem sie die letzten politischen Entwicklungen im Baskenland positiv bewertet. Die Organisation gibt eine Reihe von Schritten bekannt, die sie in Richtung der Lösung des Konflikts unternehmen werde.
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Weiter aufklären!

3.2.2014 | Jude Collins

Ich habe kürzlich von einem der intelligentesten Menschen, die ich kenne, die elektronische Version eines Büchleins bekommen. Geschrieben hat es mein alter Klassenkamerad Eamonn McCann und das Buch heisst "Weiter aufklären - Bloody Sunday und die anhaltende Suche nach Gerechtigkeit".

Was soll das - denkst Du Dir. Ist das nicht alles durch die Entschuldigung von David Cameron erledigt? Dass es natürlich falsch von den staatlichen Sicherheitskräften war, vierzehn Leute am hellichten Tag niederzuschiessen, dass die Entschuldigung aber alles erledigt? weiterlesen >>


Glückwunsch, Baskenland!

13. Januar 2014 | Uschi Grandel (Junge Welt vom 13.1.2014)

130.000 gehen im Baskenland für eine neue Zeit auf die Straße. „Zorionak, Euskal Herria – Glückwunsch, Baskenland“ titelt Sortu (Aufbauen), die Partei der linken Unabhängigkeitsbewegung.

Es war die wohl größte Demonstration in der Geschichte des Baskenlands. Etwa 130000 Menschen füllten am Samstag die Straßen Bilbos (spanisch: Bilbao). Doch historisch war nicht nur die überwältigende Zahl. »Eine demokratische baskische Front gegen die andauernde Erniedrigung, gegen die Verletzung elementarer Rechte, eine Einheitsfront für unsere Rechte und für die Freiheit«, sah die baskische Tageszeitung Gara. weiterlesen >>


Mühsam und notwendig

6.1.2014 | Uschi Grandel

Mehrmonatige Verhandlungen der nordirischen Parteien unter der Moderation von Richard Haas und Meghan O'Sullivan gingen am 31. Dezember 2013 ohne ein Abkommen der Parteien zu Ende. Trotzdem spricht Richard Haas von "erheblichem Fortschritt". Die Verhandlungsdelegation der irisch-republikanischen Linkspartei Sinn Féin hat den letzten Entwurf des Abkommens als fairen Kompromiss gewürdigt und wird das Abkommen der Parteiführung zur Annahme empfehlen. Es gehe zwar vor allem bezüglich der Gleichberechtigung und der Respektierung der verschiedenen kulturellen Identitäten nicht weit genug, sei aber eine solide Grundlage zur Lösung der schwierigen Streitthemen der Paraden und Märsche, der Fahnen und Symbole, sowie der Aufarbeitung der Vergangenheit. weiterlesen >>


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KURZ & WICHTIG
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Düsseldorf
5. April 2016
19:30 Uhr
















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Rudi - im Schatten von Knulp:
(in deutscher Übersetzung)
Elsinor Verlag, Frühjahr 2014
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Interview mit Danny Morrison
Radio Lora, 8.11.2013
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Munarriz, Fermín (Feb 2014):
Lichtblicke im Baskenland
Ein Interview mit Arnaldo Otegi
Mit einem Vorwort von Gerry Adams

Arnaldo Otegi ist ein politischer Vordenker. Auf sein Drängen hin beschloss die baskische linke Unabhängigkeitsbewegung einen wichtigen Strategiewechsel, um den Kreislauf zwischen gescheiterten Verhandlungen und eskalierender Gewalt zu durchbrechen. Diese neue Strategie erzeugte in den vergangenen vier Jahren eine Dynamik des Aufbruchs und der Veränderung. Lichtblicke, die Arnaldo Otegi aus dem Gefängnis von Logroño heraus begleitet, denn für sein politisches Engagement wurde er zu einer skandalösen Haftstrafe verurteilt.

Mit Fermin Munarriz unterhält er sich über die Debatte in der baskischen Linken, politische Bündnisse, das Ende des bewaffneten Kampfes, über die Aufarbeitung der Konfliktfolgen, die baskische Unabhängigkeit, die Abwehr der neoliberalen Agenda und ein alternatives Gesellschaftsmodell, über die Teilhabe der Bevölkerung und die Verbindung von institutioneller Arbeit und zivilem Ungehorsam.

Informationen zum Buch:
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Interview Radio Z (Nürnberg)
Pedro Paquay spricht mit Uschi Grandel über die Entwicklung im Baskenland und über grundlegende Fragen zur Lösung des Konflikts (20.2.2012, 12:53 min):



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Siehe auch unseren Bericht: Folter in Europa? Vorwürfe „glaubhaft und konsistent“ weiterlesen >>



5. Aug. 2012, Dungiven
Info Nordirland beteiligte sich an der Demonstration zum Gedenken an die Hungerstreiker von 1981.

Hintergrund der irischen
Hungerstreiks von 1980 und 1981

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Kampagne:
Ein persönliches Foto für die Freiheit Arnaldo Otegis

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Aktuelle Fotos / Videos

Belfast, 22. Juni 2013:
Videobericht der Zeitung An Phoblacht (in englisch) über den heutigen Oraniermarsch in Nordbelfast, der erneut die Erlaubnis bekommen hat, auf der "Tour des Nordens" an dem kleinen irischen Viertel Carrick Hill vorbeizumarschieren. Die Polizei verhinderte nicht, dass Oranier im Viertel Häuser angriffen und Türen eintraten. Bewohner hatten einen friedlichen Protest organisiert und strömten zusammen, um ihre Häuser zu beschützen. Ein 16-jähriger wurde von der Polizei verhaftet. Der Sinn Féin Abgeordnete für Nordbelfast Gerry Kelly griff ein. Ein Polizeiwagen, den Gerry Kelly stoppte, um den Namen des Einsatzleiters zu erfahren, fuhr los, obwohl Gerry Kelly direkt vor ihm stand und nahm den Sinn Féin Politiker mehrere Meter auf der Kühlerhaube mit, bevor eine Menge ihm zu Hilfe kam und das Fahrzeug stoppte.
Der aggressive Angriff auf einen Abgeordneten gibt auch einen Eindruck der Hürden, die Sinn Féins bei ihrem Projekt der Demokratisierung der Polizei noch zu bewältigen hat. Aber danach zeigt sich auch, dass die Polizei sich Diskussionen stellen muss, die früher einfach nicht stattgefunden hätten.
Siehe auch:
(a) Hintergrund Oranier Orden weiterlesen >>
(b) Rolle der Polizei im Nordirlandkonflikt weiterlesen >>

Belfast, 12. August 2012:
"Meine Mama wurde von britischen Paratroopern ermordet" - die Familienangehörigen der elf Zivilisten, die im August 1971 von der britischen Armee-Einheit 1-Para im West Belfaster Stadtviertel Ballymurphy ermordet wurden, hatten zu einer "Demonstration für die Wahrheit" aufgerufen. Über 1000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration. Siehe auch unseren Bericht "Ein zweiter Bloody Sunday":
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Song:
Arnaldo Otegi ASKE

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