| Home | Info Nordirland / Baskenland | Wer wir sind | Kontakt |
|
Sprache / Language: DEUTSCH ENGLISH >>
NORDIRLAND:
Nachrichten >>
Themen >>
BASKENLAND:
Nachrichten >>
Video / Audio >>
Archiv >> Links >> |
Freigegebene Archivdokumente 'zerstören' Behauptung über angebliches Abkommen mit Hungerstreikern 31.12.2011 | Brian Rowan, Belfast Telegraph
Einige der geheimen Dokumente der britischen Regierung, die gestern gemäss der (in Großbritannien geltenden)
Veröffentlichungspflicht nach 30 Jahren öffentlich zugänglich wurden, scheinen Behauptungen zu widerlegen,
das Leben von sechs der zehn Hungerstreiker von 1981 hätte gerettet werden können, wenn die IRA ein
britisches Angebot akzeptiert hätte.
Seit Jahren liefert sich die Führung der Irish-Republikanischen Bewegung einen Krieg der Worte mit dem
ehemaligen Gefangenen Richard O'Rawe, dem Autor des kontroversen Buches Blanketmen ("Deckenmänner" bezeichnet
die irisch-republikanischen Gefangenen während des Decken- und Schmutzprotestes und der 1980/1981er
Hungerstreiks). O'Rawe behauptet in seinem Buch, dass im Juli 1981 die IRA-Führung im Gefängnis, zu der er
damals gehörte, ein britisches Angebot zur Beendigung der Hungerstreiks akzeptiert hätte, aber vom IRA
'Armeerat' draussen überstimmt wurde. Vier Männer, darunter Bobby Sands, waren bereits gestorben (s. Poster).
Sechs weitere würden folgen.
Die geheimen Dokumente des britischen Regierungskabinetts aus dieser Zeit werfen ein Licht auf wichtige
telefonische Kontakte vom Wochenende des 4.-6. Juli 1981.
weiterlesen >>
Weihnachtsgrüsse aus Ballymurphy 20.12.2011 |
Ein zweiter Bloody Sunday 17.11.2011 | Uschi Grandel (Junge Welt vom 17.11.2011)
Nordirische Staatsanwaltschaft ordnet neue Untersuchung der Todesumstände von elf Zivilisten in Belfast 1971 an
Nur wenige Monate vor einem Massaker an 14 unbewaffneten Zivilisten in der nordirischen Stadt Derry im Januar 1972, das als Bloody Sunday weltweit bekannt wurde, tötete dasselbe britische Fallschirmjägerregiment im Belfaster Stadtviertel Ballymurphy elf Menschen. In beiden Fällen machte ein schneller erster Untersuchungsbericht aus den Tötungen die »legitime Abwehr von Terroristen«.
weiterlesen >>
Der ehrenwerte Außenseiter im höchsten Staatsamt 31.10.2011 | Peter Nonnenmacher, London (Stuttgarter Zeitung) Ein ungewöhnlicher Politiker, ein Dichter und Förderer der Künste, ist jetzt mit Michael D. Higgins zum neuen irischen Staatsoberhaupt gewählt worden. Wiewohl seit den sechziger Jahren der irischen Labour Party zugehörig, hat sich der künftige Präsident als unabhängiger Geist, als Individualist mit allerlei persönlichen und moralischen Anliegen einen Namen gemacht. weiterlesen >> 27. Oktober 2011: heute wird in Irland ein neuer Präsident gewählt. Martin McGuinness hat sich unter dem Motto "Irland braucht einen neuen Anfang" zur Wahl gestellt. Das Wahlergebnis wird vermutlich erst am Samstag vorliegen. Vom Staatsfeind zum Präsidenten 24.10.2011 | Ronan Bennett (der Freitag)
Martin McGuinness, ehemaliger Kommandant der Provisional IRA und führendes Mitglied der Sinn Féin-Partei,
hat gute Chance, bald die Republik Irland zu regieren
Martin McGuiness verkörperte einst in Großbritannien das Feindbild schlechthin. Er gehörte zu den „Männern
der Gewalt“ – es war ausgeschlossen, mit einem wie ihm zu reden, geschweige denn, politischen Kontakt zu
suchen.
weiterlesen >>
"Ein Irland - keine Grenzen" 20.9.2011 | Interview: Uschi Grandel Der Wiederaufbau der kollabierten irischen Wirtschaft im Süden und der Aufbau im Norden lassen sich nur gemeinsam lösen. Ein Gespräch mit Gerry Adams.
Gerry Adams ist seit 1983 Präsident der irischen Linkspartei Sinn Féin und derzeit Abgeordneter des Dáil, des Parlaments
der Republik Irland. Er gehört seit Anfang der 70er Jahre zu den führenden Persönlichkeiten der Irisch-Republikanischen Bewegung
und ist einer der Architekten des irischen Friedensprozesses
Können Sie uns die zentralen Werte erläutern, die Sie als irischer Republikaner und Sinn Féin Mitglied vertreten?
Der irische Republikanismus ist historisch gesehen eine europäische politische Bewegung. Von der französischen Revolution beeinflusst, basiert er auf Werten wie Bürgerbeteiligung, Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit. Eine moderne Fassung des Republikanismus ist die Deklaration der irischen Republik im Jahre 1916. In ihr geht es darum, dass alle Menschen Rechte haben und Staat und Gesellschaft dementsprechend organisiert werden müssen.
weiterlesen >>
Für eine neue Republik 10.9.2011 | Uschi Grandel (aus Belfast)
Sinn Féin will ein Irland, das "den Menschen dient und nicht den Bankern", so eröffnete Martin McGuinness,
Sinn Féin Mitglied und Deputy First Minister der nordirischen
Regionalregierung, den Parteitag.
Unter dem Motto »Für eine neue Republik« oder "I dTreo Poblacht Nua",
wie diese Losung in irischer Sprache heißt, diskutierte die irische Linkspartei Sinn Féin am Wochenende auf
ihrem Parteitag im nordirischen Belfast ihre politische Strategie. Parteiführung und Delegierte machten dabei
klar, daß ihr Ziel eines vereinigten Irlands keinesfalls nur die territoriale Wiedervereinigung der heutigen
Republik Irland mit dem Norden beinhaltet, sondern die politische und soziale Umgestaltung des Landes.
weiterlesen >>
Im Gedenken an Mickey Devine 20.8.2011 |
Seit 13.00 Uhr gedenken Belfaster Aktivistinnen und Aktivisten der irisch-republikanischen Bewegung auf den Straßen
Belfasts mit "white line vigils" (Menschenketten auf dem Mittelstrich der Straße) Micky Devine,
dem letzten der zehn, die im Hungerstreik von 1981 starben. Der 27 Jährige aus Derry starb heute vor 30 Jahren.
Ein freies Irland als Ziel 14.8.2011 | Uschi Grandel (aus Camlough)
Zehntausende gedenken im nordirischen Camlough der 10 Aktivisten der Irish Republican Army (IRA) und
der kleineren Irish National Liberation Army (INLA), die vor 30 Jahren im Hungerstreik für die Anerkennung
als politische Gefangene starben.
"Erinnert Ihr Euch an Margaret Thatcher?" rief Sinn Féin Präsident Gerry Adams als Hauptredner den Zehntausenden in Camlough zu. "Erinnert Ihr Euch an ihre Aussage, der Norden Irlands sei so britisch wie ihr ehemaliger Wahlkreis Finchley? Das war er noch nie." Heute kann die Zugehörigkeit Nordirlands zum Vereinigten Königreich durch eine Befragung der nordirischen Bevölkerung beendet werden. Eine einfache Mehrheit ist ausreichend. Das legt das Friedensabkommen von 1998 fest.
weiterlesen >>
Demonstration für die Wahrheit 9.8.2011 | Uschi Grandel (aus Belfast)
In Nordirland erinnert eine „Demonstration für die Wahrheit“ an elf Zivilisten, die in
Belfast vor 40 Jahren von Soldaten der britischen Armee erschossen wurden. Noch immer kämpfen
die Familien um die Anerkennung der Getöteten als zivile, unschuldige Opfer der britischen
Armee.
Am 9. August 1971 startete die britische Regierung in Nordirland „Internment“, die
Massenverhaftung und Internierung pro-irischer, linker Aktivisten ohne Haftbefehl. Alte
Geheimdienstlisten über Aktivitäten der IRA, der Irish Republican Army, dienten als Grundlage
für jahrelange Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren.
weiterlesen >>
Lebensgefährtin eines Gefangenen beginnt Hungerstreik 22.7.2011 | UTV
Die Lebensgefährtin eines lebensgefährlich erkrankten Gefangenen im (nordirischen) Gefängnis
Maghaberry will ihren Hungerstreik weiterführen bis Brendan Lillis entlassen wird.
Am Freitag, dem ersten Tag des Protests von Roisin Allsopp, verkündete der Justizminister, er werde Herrn
Lillis nicht aus Maghaberry entlassen. Der 59-jährige leidet an Spondylitis ankylosans, einer Erkrankung der Wirbelsäule, und befindet sich seit
600 Tagen im Krankenflügel des Gefängnisses.
weiterlesen >>
Im Gedenken an Martin Hurson
13.7.2011: Martin starb am 13. Juli 1981 nach 40 Tagen Hungerstreik im Alter von 24 Jahren.
Er war der 6. von insgesamt 10 Gefangenen, die im Hungerstreik für die Anerkennung als politische
Gefangene starben.
Reisebericht
Im Jahr 2006 hat Info Nordirland die Gedenkfeiern in seinem Heimatort Galbally, einem kleinen Dorf im County Tyrone begleitet. Der Reisebericht "Ein ganzer Bezirk ehrt Martin Hurson" erzählt von der Bedeutung, die Martin Hurson in dieser Gegend hat und erklärt Hintergründe der Hungerstreiks: weiterlesen >> Seit November 2010 organisiert Sinn Féin in Irland eine Reihe grosser Konferenzen zum Thema der Vereinigung Irlands. Sinn Féin Präsident Gerry Adams erläutert die Strategie der Partei: Irland vereinen - besser gemeinsam! 12.7.2011 | Gerry Adams TD, in Dublin am 18.6.2011
Ich möchte Euch alle hier begrüßen.
Ba mhaith liom aitheantas speisialta a thabhairt d'ár gcomhordaitheoir ar Éire Aontaithe, Lucilita Bhreathnach agus an foireann a bhí ag obair leí le roinnt míonna chun an comhdháil seo a chuir le chéile; an comhdháil i gCorcaigh ar an tseachtain seo chugainn agus atá ag eagrú comhdháil i nGaillimh i mí Dheireadh Fómhair agus sa tuaisceart níos moille i mbliana.
Diese Konferenzen sind Teil der Sinn Féin Strategie, für das Ziel eines vereinten Irlands zu werben, eine irlandweite Diskussion darüber zu beginnen und Möglichkeiten zu bieten, sich parteiübergreifend für dieses wichtige Thema zu engagieren.
weiterlesen >>
Oraniermarsch durch Ardoyne führt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen 12.7.2011 | Es war nicht das erste Mal, dass ein gegen den Willen der Anwohner erzwungener Marsch fanatisch anti-katholischer Oranierorden durch das irisch-republikanische Viertel Ardoyne zu Ausschreitungen in Belfast führt. Wir dokumentieren ein Interview mit dem Ardoyner Sinn Féin Politiker Gerry Kelly vom Juli 2009: weiterlesen >> Siehe auch unseren Schwerpunkt "Oranierorden und Oraniermärsche": weiterlesen >> Nachtwachen in Belfast 26.6.2011 | Florian Osuch
In Nordirland bereitet sich die irische Bevölkerung auf die sommerliche Marschsaison des protestantischen Oranier-Ordens
vor. Bis zu eintausend Aufzüge führt diese extrem rechte Vereinigung jährlich durch. Rund ein Dutzend dieser Märsche gilt
als umstritten, da sie durch mehrheitlich von Iren bewohnte Stadtviertel ziehen.
Der christlich fundamentalistische Orden
erinnert an die Schlacht von Boyne, als im Jahr 1690 ein protestantischer König seinen katholischen Widersacher besiegte.
Am Samstag zogen Ordensmänner durch das mehrheitlich von Iren bewohnte Westbelfast. Anwohner protestierten gegen die in
ihren Augen religiös-rassistische Veranstaltung, die von der staatlichen Paraden-Kommission mit strengen Auflagen belegt
war.
weiterlesen >>
Kommentar zu den Szenen von Gewalt in Nordirland 25.6.2011 | Uschi Grandel Wer den Angriff der UVF (Ulster Volunteer Force) auf das kleine irische Viertel Short Strand am Rande der Belfaster Innenstadt als Glaubenskrieg Protestanten gegen Katholiken beschreibt, versteht nicht die Rolle, die diese pro-britische, bewaffnete paramilitärische Bande spielt. weiterlesen >> Erklärung des Belfaster Bürgermeisters Niall O'Donnghaile zu den Angriffen auf Short Strand 22.6.2011 | Niall O'Donnghaile, Sinn Féin, Belfaster Bürgermeister, selbst Anwohner des Viertels Short Strand
Mein ganzes bisheriges Leben habe ich in Short Strand verbracht. Es ist ein stolzes Arbeiterviertel in
Innenstadtnähe. Ich bin sehr stoz auf dieses Viertel. Die Menschen in Short Strand und auch die normalen
Leute, die in den benachbarten unionistischen (pro-britischen) Vierteln von Newtownards Road und
Albertbridge Road wohnen, wollen mit ihren Familien hier in Ruhe leben.
Seit einigen Wochen gibt es sporadische Vorfälle (in Nordirland nennt man das anti-soziales Verhalten), bei
denen Steine über die Interface (den Sperrzaun, der das irische Viertel Short Strand von seiner
unionistischen Nachbarschaft trennt) in das Viertel geworfen werden. Sozialarbeiter und Politiker aus den
Vierteln haben dieses Verhalten mit einigem Erfolg bekämpft. Es ist wichtig, dass diese gute Arbeit
weitergeht.
weiterlesen >>
Verfrüht und schwer zu ertragen 16.5.2011 | Uschi Grandel
Zum ersten Mal seit 100 Jahren wird ein englischer Monarch in der Republik Irland zu einem offiziellen
Staatsbesuch empfangen.
Wenn die englische Königin am Dienstag, den 17. Mai 2011 ihren Staatsbesuch in Dublin beginnt, gedenken
zeitgleich Familien der Opfer zweier terroristischer Anschläge in Dublin und Monaghan ihrer ermordeten
Angehörigen. Am 17. Mai 1974 um 17.30 Uhr explodierte mitten in der Dubliner Innenstadt eine Autobombe
und riss 26 Menschen in den Tod.
weiterlesen >>
Sinn Féin lehnt den Besuch der englischen Königin ab 13.5.2011 | Presseerklärung von Sinn Féin
Im Gedenken an Francis Hughes 12.5.2011 | Troops Out Movement
Francis starb am 12. Mai 1981 nach 59 Tagen Hungerstreik im Alter von 25 Jahren.
Er war der 2. von insgesamt 10 Gefangenen, die im
Hungerstreik für die Anerkennung als politische Gefangene starben.
Neue Ära für Nordirland 9.5.2011 | Florian Osuch (Junge Welt vom 9.5.2011)
Sinn Féin feiert bei Regionalwahlen erneut Zugewinne, auch bei britischen Arbeitern
In Nordirland hält der Aufwärtstrend von Sinn Féin an. Bei den am vergangenen Freitag abgehaltenen Regionalwahlen erzielte die Linkspartei dort 26,9 Prozent der Stimmen und gewann 29 der insgesamt 108 Sitze in der Northern Ireland Assembly, einen mehr als bisher. Stärkste Kraft wurde die britische Democratic Unionist Party (DUP) mit 30 Prozent der Stimmen und 38 Sitzen, einem Plus von zwei. weiterlesen >> Bobby Sands: “Unsere Antwort wird das Lachen unserer Kinder sein“ 5.5.2011 | Uschi Grandel
Bei den heutigen Regionalwahlen in Nordirland könnte Sinn Féin zur stärksten Partei in
Nordirland werden.
Bobby Sands, vom dem dieser Satz (in freier Übersetzung) stammt, starb am 5.Mai 1981 im Alter von 28
Jahren als erster von insgesamt 10 irisch republikanischen Gefangenen nach 65 Tagen Hungerstreik.
Er starb, obwohl er kurz zuvor in einer Nachwahl des nordirischen Wahkreises Fermanagh/ South Tyrone mit
30.492 Stimmen zum Abgeordneten des britischen Unterhauses gewählt worden war. Das waren 10.000 Stimmen mehr
als Margaret Thatcher in ihrem Wahlkreis erhielt. Ihre Propaganda, die Hungerstreiker seien Kriminelle
ohne Unterstützung der irischen Bevölkerung fiel damit in sich zusammen.
weiterlesen >>
Friedenspreis für Gerry Adams 28.04.2011 | Ingo Niebel (Junge Welt vom 27.4.2011)
Die baskische Stadt Gernika ehrt den Sinn-Féin-Vorsitzenden für seinen Beitrag zur Konfliktlösung in Nordirland
Ihren Besuchern präsentiert sich Gernika (span.: Guernica) seit gut zwei Jahrzehnten als die »Stadt der Kultur und
des Friedens«. So steht es auf den Willkommensschildern an den Ortseingängen. Als die »Legion Condor«, Hitlers
Hilfstruppe für den Putschistengeneral Francisco Franco, die Stadt am 26. April 1937 in einem mehrstündigen
Bombardement in Schutt und Asche legte, griff sie damit nicht nur die wehrlose Zivilbevölkerung an, sondern auch
das Symbol der baskischen Autonomie gegenüber Spanien. weiterlesen >> Autobombe tötet Polizisten 6.4.2011 | Uschi Grandel (Junge Welt vom 5.4.2011) Attentat ist Anschlag auf den Friedensprozeß in Nordirland Der Polizist Ronan Kerr ist am vergangenen Samstag vor seinem Haus im kleinen Dorf Killyclogher im Westen Nordirlands von einer Autobombe getötet worden. Man geht derzeit davon aus, daß das Attentat von einer der drei noch bewaffnet agierenden irisch-republikanischen Splittergruppen verübt wurde. Alle Parteien verurteilten das Attentat auf das Schärfste. Gerry Adams, Präsident der irischen Linkspartei Sinn Féin, nannte es »einen vergeblichen Versuch«, die bisher im nordirischen Friedensprozeß erzielten Erfolge zu zerstören. weiterlesen >> Kommentar zu den Wahlen in Irland: Die Rückeroberung Irlands 2.3.2011 | Uschi Grandel
Wütend waren die Iren auf ihre Regierung, die die Republik Irland dem Diktat von IWF und EU unterworfen
hatte. Der großen Mehrheit der Bevölkerung werden die schweren Krisenlasten aufgebürdet. Nicht denen, die
die Krise verursacht haben. Für sich selbst war die Regierung nicht einmal zu einer symbolischen Kürzung
der Gehälter der TDs, der Abgeordneten des irischen Parlaments, des Dáil, bereit. Die Antwort ließ bei
den Wahlen nicht auf sich warten. Die Regierungspartei Fianna Fáil (Soldaten des Schicksals) verlor ¾ ihrer
Sitze. Ihr kleiner Koalitionspartner, die Grüne Partei, ist nicht mehr im Parlament vertreten.
weiterlesen >>
Wahlen in Irland 2011
Die Wahrheit kam zu guter Letzt ans Licht 30. Januar 2011 die Familien der an Bloody Sunday Ermordeten und Verwundeten hatten im Vorfeld erklärt, dass am heutigen Sonntag, den 30. Januar 2011, die letzte Bloody Sunday Gedenkdemonstration in Derry stattfinden würde. Tausende nahmen heute zum letzten Mal den Weg des ursprunglichen Bürgerrechtsmarsches des Jahres 1972. weiterlesen >> Ein Gespräch mit Pat Sheehan 1.1.2011 | Teilnehmer der Delegation aus dem Bochumer Polit-Cafè Azzoncao
Belfast, Nordirland, 3. August 2010: der irisch-republikanische Aktivist Pat Sheehan erzählt uns seine
Geschichte. Als ehemaliges Mitglied der IRA kämpfte er gegen die britische Herrschaft in Nordirland
und für ein vereinigtes Irland. Am Hungerstreik von 1981, in dem Bobby Sands und neun weitere
irisch-republikanische Gefangene starben, war er ebenfalls beteiligt. Er hungerte 55 Tage und
überlebte nur knapp. (Foto: Pat Sheehan im Gespräch mit unserer Delegation)
weiterlesen >>
2011 - 30. Gedächtnisjahr der Hungerstreiks von 1981
Wir haben unsere Themenseite zu den Hungerstreiks von 1980 und 1981 aktualisiert. Sie finden dort
Berichte, Reiseberichte und Kommentare, die sich mit den Hungerstreiks irisch-republikanischer Gefangener
der Jahre 1980 und 1981 auseinandersetzen. Die Artikel beleuchten politische Aspekte der Hungerstreiks
und der Solidarität mit den Hungerstreikenden, oft aus eigener Erfahrung der Autoren und diskutieren
die Relevanz für die damalige und heutige Entwicklung in Irland, für die internationale Solidarität,
für aktuelle Konflikte und für die Bemühungen um deren Lösung. Wir werden das ganze Jahr 2011
über aktuelle Informationen ergänzen. (Foto: neues Mural zum Hungerstreik von 1980, Falls Road, West Belfast)
weiterlesen >> Martin McGuinness: "In der irischen Gesellschaft sind fundamentale Veränderungen nötig" Sinn Féin, 28. November 2010
KILMICHAEL im Westen des County Cork, ist Legende. Am Sonntag, den 28. November 2010, war Martin McGuinness, eine
weitere irisch-republikanische Legende der Hauptredner der diesjährigen Gedenkveranstaltung, in der an den
berühmten Kilmichael Ambush erinnert wurde, den Hinterhalt bei Kilmichael vor 90 Jahren, mit dem 36 Aktivisten
der IRA dem mächtigen britischen Empire einen schweren Schlag versetzten. Und wie immer in der irischen Geschichte,
können wir aus dem Widerstand der Männer von
Kilmichael gegen Unrecht und Ungerechtigkeit Lehren für die heutige Zeit ziehen. Martin McGuinness, einer der
bekanntesten Politiker der irisch-repubikanischen Partei Sinn Féin, derzeit stellvertretender First Minister der
nordirischen Regionalregierung, stellt Lehren aus Kilmichael für heute in den Mittelpunkt seiner Rede.
weiterlesen >>
Gerry Adams kandidiert bei den nächsten Wahlen im Süden Irlands für Sinn Féin in County Louth Sinn Féin, 14. November, 2010
Sinn Féin President Gerry Adams hat diese Entscheidung heute bekanntgegeben.
Er sagte: "Irland ist am Scheideweg. Dieser Staat befindet sich mitten in einer tiefen ökonomischen und
sozialen Krise. Diese Regierung ist die wohl unpopulärste in der Geschichte dieses Landes. Sie setzt nun
schlechte Politik um, die grossen Schaden anrichten wird. Dafür hat sie kein Mandat ...
Vollständige Rede in englischer Sprache:
weiterlesen >>
Video in englischer Sprache, in dem Gerry Adams seine Entscheidung erläutert:
weiterlesen >>
30ú Comóradh - Hungerstreik 1980
West Belfast Sinn Féin, 15 Oktober 2010
Der 30. Jahrestag des Beginns der Hungerstreiks der irisch-republikanischen Gefangenen in Long Kesh und
im Frauengefängnis von Armagh im Jahre 1980 wird in Belfast am 27. Oktober begangen. Die Gefangenen waren
für die Anerkennung als politische Gefangene, den politischen Status, in den Hungerstreik getreten.
In West-Belfast werden um 17.30 Uhr white-line pickets auf der Whiterock Road, vor dem
Andersontown Leisure Centre und am Poleglass-Kreisel durchgeführt. Republikaner von der Falls Road treffen
sich um 18.30 zu einer Mahnwache vor der Internationalen Wand.
weiterlesen >>
Die 'Murph Kampagne ist nicht aufzuhalten Uschi Grandel, angelehnt an den Bericht der Belfaster Zeitung Andersonstown News vom 27.9.2010 DIE KAMPAGNE DER FAMILIEN DER OPFER DES BALLYMURPHY MASSAKERS
Die Familien der Opfer des Ballymurphy Massakers brachten letzte Woche ihre Kampagne für Gerechtigkeit ins nordirische Regionalparlament nach Stormont. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit Angehörigen der Bloody Sunday Opfer und dem West Belfaster Westminster Abgeordneten und Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams präsentierten sie einen neuen Flyer mit Informationen zu den näheren Umständen der Morde.
weiterlesen >>
Gerry Adams: "Waffenruhe von Eta ist politischer Umbruch" 10.09.2010 | Guardian vom 6. September 2010
Der Präsident der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin Gerry Adams bewertet in seinem Artikel
die Waffenruhe von ETA und gibt Einsicht in die Diskussionen im Hintergrund, die zu dieser
Entscheidung geführt haben (Foto, An Phoblacht: Arnaldo Otegi, der baskische Sprecher der
abertzalen Linken, und Gerry Adams, Sinn Féin Parteitag 2007):
Die baskische Organisation zieht Lehren aus der irischen Erfahrung und verpflichtet sich auf
einen demokratischen Prozess. Spanien muss das anerkennen.
weiterlesen >>
Gerry Adams fordert Freilassung von Arnaldo Otegi 18.07.2010 | Sinn Féin News vom 15. Juli 2010 Der Präsident der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin, Gerry Adams, hat die spanische Regierung aufgefordert, das prominente Führungsmitglied der baskischen Unabhängigkeitsbewegung, Arnaldo Otegi, aus der Haft zu entlassen.
Gerry Adams erklärte, dass der andauernde Freiheitsentzug von Arnaldo Otegi, die Schaffung eines
Friedensprozesses im Baskenland noch schwieriger macht:
"Der andauernde Freiheitsentzug von Arnaldo Otegi,einem der Führungsmitglieder der baskischen Unabhängigkeitsbewegung, ist nicht nur undemokratisch, sondern ein Schlag gegen die grundlegenden Prinzipien eines Konfliktlösungsprozesses. Arnaldo wurde im Oktober 2009 zusammen mit anderen Mitgliedern der baskischen Unabhängigkeitsbewegung verhaftet und befindet sich seither (ohne Verfahren und Verurteilung "vorbeugend") im Gefängnis. Auch Rafa Diez, der ehemalige Generalsekretär der Gewerkschaft LAB, befand sich unter den Verhafteten. weiterlesen >> Oranier reden nicht Von Florian Osuch, Belfast, 13. Juli 2010 Nordirland: Erzkonservativer Orden lehnt Gespräche mit Sinn Féin ab In der nordirischen Stadt Belfast kam es in der Nacht zu Montag zu schweren Auseinandersetzungen zwischen irischen Republikanern und der Polizei. Nach Angaben der BBC wurden bei Zusammenstößen im Norden und Westen der Stadt 27 Polizisten verletzt. Mehrere hundert Jugendliche attackierten die Polizei mit Steinen, Flaschen und Molotowcocktails. Diese setzte Wasserwerfer und Plastikgeschosse ein. Viele Demonstranten wurden verletzt – eine genaue Zahl wurde zunächst nicht bekannt. weiterlesen >> Bloody Sunday - Spitze des Eisbergs Uschi Grandel, 21. Juni 2010 Ohne die 38-jährige Hartnäckigkeit der Familien und die große Solidarität, die sie erfuhren, wäre die Wahrheit über Bloody Sunday nie ans Tageslicht gekommen. Was lernt man aus Bloody Sunday?
Am Sonntag, den 30. Januar 1972, ermordete 1-Para, eine als brutal bekannte Einheit der britischen Armee, in Derry 14 unbewaffnete Zivilisten. Bloody Sunday. Eine schnelle erste Untersuchung durch Lord Widgery erklärte den Mord zur legitimen Abwehr von Terroristen. Bloody Sunday war eines der großen traumatischen Ereignisse im nordirischen Konflikt. Am Dienstag, den 15. Juni 2010, hatte die 38-jährige Kampagne der Familien für die offizielle Anerkennung der Unschuld der Ermordeten und Verwundeten nun endlich Erfolg.
weiterlesen >>
Anmerkungen zu den Wahlergebnissen in Nordirland Uschi Grandel, 10. Mai 2010
Wahlen zum britischen Unterhaus als Stimmungsbarometer für die Akzeptanz des nordirischen
demokratischen Prozesses
Nordirland und der nordirische Konfliktlösungsprozess sind weitgehend aus unseren Medien verschwunden und tauchen nur noch sporadisch auf. Durch Berichte über vereinzelte Anschlägen republikanischer Dissidenten, die den Friedensprozess ablehnen, oder durch die jüngsten Skandale im privaten Umfeld des Peter Robinson, des First Minister der Regionalregierung. Auch die Versuche einiger Medien, Missbrauchsvorwürfe gegen den Bruder des Sinn Fein Präsidenten Gerry Adams zu benutzen, um Gerry Adams politisch demontieren zu wollen, wurden hier berichtet.
weiterlesen >>
Eindrücke vom Sinn Féin Ard Fheis (Parteitag) in Dublin 13.3.2010 Der jährliche Ard Fheis (Parteitag) der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin fand am 5. und 6. März 2010 unter dem Titel "Fostaiocht - Cothroime - Comhionannas - Aontacht (Arbeitsplätze - Fairness - Gleichheit - Einheit)" in Dublin statt. Als roter Faden zog sich die Forderung nach grundlegender Veränderung der irischen Gesellschaft durch den Parteitag. weiterlesen >> Einzelne Beiträge Rede des Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams: "Veränderungen möglich machen": weiterlesen >> Reden aus dem Bereich internationalen Solidarität: Gerry Kelly, Sinn Féin: "Nichts ist im Befreiungskampf unmöglich": weiterlesen >> Kattalin Madariaga, baskische abertzale Linke: "Eine Botschaft von Arnaldo Otegi": weiterlesen >> Bairbre De Brun, Sinn Féin: "Solidarität mit dem palästinensischen Volk": weiterlesen >> "Hillsborough nutzen, um Spielregeln zu ändern" 18.2.2010, Nordirland: Declan Kearney, National Chairperson von Sinn Féin analysiert im Lichte der Sinn Féin Strategie das Hillsborough Castle Agreement, das am 5. Februar 2010 die schwere Regierungskrise in Nordirland beendete. weiterlesen >> Gerry Adams: Ein Familientrauma 12.1.2010 Der Beitrag ist eine übersetzung des Blogeintrags, den Sinn Féin Präsidenten Gerry Adams am 12. Januar 2010 verfasste. Er befasst sich mit der schwierigen und traumatischen Situation, in die seine Familie geriet, als sie davon erfuhr, dass sein Vater und auch sein Bruder Liam ihre Kinder missbraucht hatten. Ursprünglich hatten wir nicht vor, über diese sehr persönliche Familientragödie auf Info Nordirland zu berichten. Wir sind ausserdem der Meinung, Gerry Adams und seine Familie verdienen Respekt für ihren Umgang mit dem Thema und für ihre Konsequenz, alle ihre Schritte durch die Opfer des Missbrauchs bestimmen zu lassen. Die ersten Berichte in Deutschland haben dieses sensible Thema fair behandelt. Der Irland-Berichterstatter der taz, Ralf Sotschek, ist sich jedoch nicht zu schade, in seinem Artikel "Mrs. Robinson gefährdet Regierung - Irlands Reifeprüfung" in der taz vom 10.1.2010 am Ende langer Abhandlungen über den Sexskandal der Iris Robinson, den Versuch zu starten, in zwei kurzen Absätzen Gerry Adams durch Unterstellungen zu seinem Verhalten im Missbrauchsfall in seiner Familie politisch beschädigen zu wollen. Damit hat die taz unterstes Bildzeitungsniveau erreicht. Gerry Adams Richtigstellung zu diesen Verleumdungen, die auch durch einige irische Medien geistern, haben wir deshalb auch für taz-Leser ins Deutsche übersetzt. weiterlesen >> Erklärung von Relatives for Justice zur Entwaffnung der UDA/UFF Nordirland, 6.1.2010: In den letzten 48 Stunden gab es Gerüchte, nach denen die UDA/UFF ihre Entwaffnung bekanntgeben wird. Relatives for Justice hat in den letzten Monaten mit vielen Familien in Nordirland über diese Entwicklung gesprochen - vor allem mit Familien in den Zentren loyalistischer Gewalt wie Mid-Ulster, North Armagh und Belfast. Die meisten Familien haben zu Entwaffnungsaktionen von Loyalisten eine klare Haltung. weiterlesen >> Ältere Artikel .... finden Sie in chronologischer Reihenfolge in unseren Jahresarchiven: weiterlesen >> |
Jahresarchive ältere Artikel in chronologischer Reihenfolge 2010 >> 2009 >> 2008 >> 2007 >> 2006 >> 2005 >> 2004 >> 2003 >> 2002 >> 2001 >> 2000 >> 1999 >> Archive English language >> |
| Home | Wer wir sind | Kontakt |