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SCHWERPUNKT - COLLUSION

Collusion = Einsatz von Todesschwadronen + staatliche Auftragsmorde

April 2003: Stevens-Untersuchungsbericht bestätigt "institutionalisierte Zusammenarbeit" der nordirischen Polizei RUC und der britischen Armee mit loyalistischen Killerkommandos / Britische Regierung verweigert Veröffentlichung der Berichte von Stevens / April 2004: Cory Bericht fordert öffentliche Untersuchungen in vier Fällen.

Collusion, das ist der Einsatz und die Steuerung pro-britischer Todesschwadronen durch britische staatliche Stellen. Viel weiss man mittlerweile über diese Methode britischer Kriegsführung in Nordirland, der unbequeme Rechtsanwälte, Sinn Fein Aktivisten, IRA Mitglieder und unbeteiligte Zivilisten zum Opfer fielen. Zu viel, um Untersuchungen ganz abzuwiegeln. Stattdessen verlegte sich die britische Regierung und die entsprechenden Stellen in den verschiedensten Geheimdiensten, der Polizei und dem Militär auf das Vertuschen, die Vernichtung von Beweismaterial und verweigert die Veröffentlichung der Untersuchungsberichte.


BERICHTE IN CHRONOLOGISCHER REIHENFOLGE

Die Kontroverse um Libyen und Grossbritannien ... 10.09.2009 |

... und die Rolle von Staatsterrorismus im Nordirlandkonflikt: die Kontroverse um angebliche Libysche Waffenlieferungen an die IRA während des Nordirlandkonflikts lenkt den Blick auf die staatsterroristischen Mittel, deren sich Großbritannien bediente. weiterlesen >>


Polizeiombudsman untersucht Mord

26.05.2009 |

PSNI 'rührte sich während des fatalen überfalls in Coleraine nicht' weiterlesen >>


Die Wahrheit sickert heraus

25.02.2009 |

Der Mord an Pat Finucane zeigt Verantwortung der britischen Regierung für Todesschwadronen weiterlesen >>


Untersuchungsausschuss zum Mord an Rosemary Nelson:

Rechtsanwälte wurden oft von der Polizei bedroht

16.05.2008 |

Ermordung der nordirischen Rechtsanwälte Pat Finucane (im Jahre 1989) und Rosemary Nelson (im Jahre 1999) - viele Indizien weisen auf eine Beteiligung der britischen Regierung an den Morden: weiterlesen >>


Briten stellen Finucane Untersuchung heimlich ein

01.05.2008 |

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Unser Kommentar:

Ein guter Schritt in eine richtige Richtung!

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte stellt sich auf die Seite von acht Familien, die die britische Regierung wegen der direkten Beteiligung von britischen Soldaten und Polizisten an Anschlägen auf Zivilisten in Nordirland verklagt hatten: weiterlesen >> (mit Links zu den Urteilen)

27./28.11.2007 |
Presseerklärung der Familien und ihrer Rechtsanwälte weiterlesen >>


Morde aufklären

14.08.2007 | Florian Osuch (Junge Welt)

Sinn Féin fordert Untersuchungskommission über »schmutzigen Krieg« der Sicherheitskräfte in Nordirland weiterlesen >>


March for Truth - Tausende fordern Aufklärung

12.08.2007 | Belfast

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Spionagering der UVF besaß Dossiers über 116 Personen

22.04.2007 |

Am vergangenen Samstag besuchten kurz nach 9.00 Uhr zwei Polizisten Mark Thompson in seinem Haus in Belfast, um ihm Nachrichten zu überbringen, die er "sehr ernst" nehmen solle. weiterlesen >>


Am 12. Februar vor 18 Jahren wurde der Rechtsanwalt Pat Finucane ermordet:

Collusion war schuld am Tod meines Vaters. Ich bin es ihm schuldig, die Wahrheit herauszufinden.

12.02.2007 | John Finucane

Interview des Belfast Telegraph mit John Finucane, dem jüngsten Sohn des ermordeten Rechtsanwalts Pat Finucane. John ist Rechtsanwalt wie sein Vater. Vieles weisst darauf hin, dass höchste Regierungskreise in Grossbritannien direkt in den Mord involviert waren - die Familie kämpft noch immer um eine öffentliche, unabhängige Untersuchung. weiterlesen >>


Untersuchung Ballast: Polizeiombudsman Nuala O'Loan veröffentlicht Bericht am 22.1.2007

Bericht über Polizei sorgt für Empörung

24.01.2007 | Peter Nonnenmacher

"... Höhere Offiziere der (nordirischen Polizei) RUC sind in einen der grössten Polizeiskandale in Nordirland verwickelt. Während die (britische) Regierung damit konfrontiert werden wird, wie eine staatliche Behörde einer terroristischen Gang erlauben kann, Katholiken und Protestanten zu ermorden, wurden der Staatsanwaltschaft die Ermittlungsergebnisse übergeben ... (PA, 21. Jan 2007) weiterlesen >>


Offizielle Erklärung des Polizei-Ombudsman

22.01.2007 | Polizei-Ombudsman Nuala O'Loan weiterlesen >>


Polizei leitete pro-britische Mördergang UVF

21.01.2007 | weiterlesen >>


Irisches Parlament fordert Untersuchung im Fall Finucane

08.03.2006 |

Vor 17 Jahren wurde der Rechtsanwalt Pat Finucane ermordet. weiterlesen >>


Vergleichbarer Staatsterror im ehemaligen Apartheid-Südafrika und im nordirischen Tyrone

03.03.2006 |

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Gerry Adams unterstützt den Vater eines UVF Opfers

02.03.2006 |

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Britisches Regierungskabinett in Verbindung mit Mord an Rechtsanwalt Finucane gebracht

11.06.2004 |

Britische Regierung ändert Gesetze zur "nationalen Sicherheit": weiterlesen >>


Tony Blair veröffentlicht Cory Report nach monatelanger Hinhaltetaktik

April 2004 |

Der kanadische Richter Cory untersuchte insgesamt 6 Morde in Irland und Nordirland daraufhin, ob wegen des Vorwurfs der Verwicklung irischer oder britischer staatlicher Stellen eine öffentliche Untersuchung eingeleitet werden solle. Die britische Regierung verweigerte die Veröffentlichung ihres Teils des Untersuchungsberichts, die sie in den Verhandlungen bereits zugesagt hatte, monatelang.

Am 1. April 2004 wurde der Bericht, der eine öffentliche Untersuchung in vier Fällen fordert, endlich weitgehend (bis auf 10 Seiten) publiziert. Die Wahrheit über die staatlichen Strippenzieher des Terrors muss ans Licht!


Sinn Féin unterstützt die Collusion-Kampagne der betroffenen Familien

06.02.2004 |

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Wer bekommt die geheimen Armeen in Nordirland in den Griff?

25.01.2004 |

Polizei Ombudsman veröffentlicht Untersuchung zum Mord an Sean Brown im Jahre 1997 weiterlesen >>


Barron Untersuchungsbericht - britische Stellen verweigern Unterstützung

Dezember 2003 |

Der ehemalige Richter des höchsten irischen Gerichts, Henry Barron, der den Bombenanschlag auf Dublin und Monaghan im Jahre 1974 untersuchte, beklagte sich über Verweigerung der Kooperation der britischen Stellen.

In Dublin und Monaghan kamen 33 Menschen ums Leben als zwei Bomben ohne Warnung im Stadtzentrum explodierten. Es gilt als sicher, dass die Täter der pro-britischen loyalistischen UVF dieses Attentat nur mit britischer Hilfe durchführen konnten.


Staatliche Auftragsmorde

19.04.2003 |

Stevens Untersuchung zur Zusammenarbeit der britischen Armee mit pro-britischen Todesschwadronen (Collusion) weiterlesen >>


Stevens Bericht - britische Regierung verweigert Veröffentlichung

April 2003 |

Der offizielle Polizeibericht des Stevens-Teams zum Mord an Pat Finucane und der Zusammenarbeit nordirischer Polizei und britischer Armee mit nordirischen loyalistischen Killerkommandos wurde im April 2003 fertiggestellt, jedoch nur eine kleine übersicht veröffentlicht.

Für den der Londoner Metropolian Polizei angehörige Stevens ist dies bereits die dritte Untersuchung zu dubiosen Polizeiaktionen in Nordirland. Keiner seiner beiden früheren Berichte wurde veröffentlicht.

Das Stevens-Team bestätigt "institutionalized collusion", also "institutionalisierte Zusammenarbeit von nordirischer Polizei und britischer Armee mit loyalistischen Killerkommandos und zwar nicht nur im Fall des Mordes an Pat Finucane, sondern andauernd bis zum heutigen Tage.


Der Zusammenarbeit mit Todesschwadronen beschuldigter britischer General übernimmt Führungsposition am Golf

27.02.2003 |

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"A LICENCE TO MURDER"

19. Juni / 23. Juni 2002 |

Das britische Fernsehen strahlte in der Sendereihe "BBC Panorama" einen zweiteiligen Dokumentarfilm mit Fakten zur Zusammenarbeit zwischen britischem Militär, nordirischer Polizei und loyalistischen Toddesschwadronen aus.

Transkripte der beiden Sendungen (in englischer Sprache) sind auf der Webseite des Pat Finucane Centre zugänglich weiterlesen >>


"Die Haltung der RUC (nordirische Polizei, inzwischen umbenannt in PSNI) ist unglaublich. Sie versuchen nicht einmal, nach Recht und Gesetz zu handeln. Unser Bericht hat damit zu tun, was im Moment in Nordirland los ist und nicht mit Ereignissen von vor zehn Jahren."
(ein Mitarbeiter der offiziellen britischen Stevens Untersuchungskommission im Jahr 2000)


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